Donnerstag, 5. Februar 2015

Rezension zu 'Into the dusk - Schwur der Vergangenheit'

Cover © Bookshouse
Titel: Into the dusk – Schwur der Vergangenheit
Autor: Ela van de Maan
Genre: Paranormal Romance
Verlag: Bookshouse
Erscheinungsdatum: 15. August 2014
Preis: 3,99€ (E-Book)
ISBN: 9789963525812 (.epub)
              9789963525829 (.mobi)



Inhalt

Jede Nacht quält Melanie der gleiche schwermütige Traum aus einer längst vergangenen Zeit - ihr geliebter Ritter reitet mit wehenden Fahnen seiner nächsten Schlacht entgegen und lässt sie hoffnungslos auf ihrer Burg zurück.
Als sie im New York des 21. Jahrhunderts völlig überraschend genau diesem attraktiven Mann gegenübersteht, setzt sie alles daran, das Rätsel ihrer Träume zu lösen. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt ...


Autor

Ela van de Maan wurde 1969 in einer Kleinstadt in Süddeutschland geboren. Seit sie lesen kann, wollte sie auch schreiben. Ihre frühe Leidenschaft waren Groschenromane in Heftform. Leider konnte sie sich nie kurz genug fassen, um die Geschichte auf den vorgegebenen sechzig Seiten unterzubringen. Nun schreibt sie halt ihre Geschichten so lang oder so kurz wie sie möchte; aber immer mit Happy End, denn tragisch ist das Leben selbst genug.
Im "reellen" Leben ist sie beruflich in allen möglichen Bereichen unterwegs, um ihrer Vorliebe für Abwechslung gerecht zu werden. Die meisten Tätigkeiten sind aber durchaus kreativer Natur.



Meine Meinung

Die 'Into the dusk'-Reihe von Ela van de Maan stand von Anfang an auf meiner geplanten Leseliste und Band 1 'Schwur der Vergangenheit' lag seit August auf meinem Reader. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann bereue ich es sehr das Buch nicht vorher gelesen zu haben.
Die Geschichte packt einen gleich von Beginn an und man ist neugierig wie die einzelnen Situationen zusammenhängen.
Ela van de Maan hat allerdings das wunderbare Talent den Leser so lange im Dunkel tappen zu lassen, dass er vor Neugier fast platzt. Man bekam immer nur kleine Stückchen der Wahrheit zugeworfen und wenn man eine bestimmte Vermutung hatte, dann passierten trotzdem immer wieder Dinge, weswegen man an seiner eigenen Idee zweifelte. Ich bin wirklich restlos begeistert davon.
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und man kommt nicht umhin sie von Anfang an zu mögen.
Melanie mit ihrem Hang zu dubiosen Männern mochte ich von allen wirklich am liebsten. Aus ihrer Sicht bekommt man den Großteil der Geschichte erzählt und ihre Gedanken und Gefühle waren für mich die meiste Zeit völlig nachvollziehbar. Vielleicht war sie mir deshalb auch so sympathisch. Vielleicht lag es aber auch an ihrem wirklich wundervollen Humor und ihrer Schlagfertigkeit, die mich wirklich oft zum Lachen gebracht hat.
An Alexandre musste ich mich erst gewöhnen. Meiner Meinung nach hat er einen wirklich sehr verqueren Charakter. Klar, er ist geheimnisvoll und ich denke auch unglaublich attraktiv, außerdem kann er, wenn er will, ein wahrer Gentleman sein. An seinen guten Tagen könnte man ihn also definitiv als Traummann bezeichnen. Leider ist er an seinen schlechten Tagen echt ein … na nennen wir es mal nett ... komplizierter Mann. Seine Ansichten und die daraus entstehenden Taten empfand ich gerade Melanie gegenüber oft als sehr unfair. Die Tatsache, dass er Melanie lange Zeit sein Geheimnis nicht verraten hat und dann, selbst wenn er eine Kleinigkeit erzählte, doch wieder nicht ganz ehrlich war, das ärgerte mich oftmals so sehr, dass ich ihm am liebsten selbst die Leviten gelesen hätte. (Auch wenn ihn das wohl reichlich wenig interessiert hätte.)
Ein Charakter den ich leider überhaupt nicht leiden konnte war Melanies beste Freundin Tamara. Meine Güte, die war mir so sehr unsympathisch, dass sie mir jedes Mal nur auf die Nerven ging. Ihre ständige Bevormundung und dass sie Melanie eher wie ein kleines Kind, als eine erwachsene Frau behandelte, das war einfach schrecklich. Also meine beste Freundin wäre sie damit sicher nicht geworden.
Die Handlung ist, wie ich schon erwähnte, sehr spannend. Gerade weil man lange nicht weiß was genau eigentlich vor sich geht. Das ständige auf und ab zwischen Melanie und Alexandre war zwar manchmal ein kleinwenig 'nervig', trug aber auch zur Spannung bei.
Sehr schön war auch Ela van de Maans Schreibstil. Man kam flüssig durch die Geschichte und wurde auch noch mit einem sehr lebendigen, frechen und humorvollen Stil belohnt. Das Buch zu lesen war ein Genuss und machte unglaublich viel Spaß. Auf den nächsten Band freue ich mich nun umso mehr und ich bin schon gespannt mit welchen Charakteren, Ideen und anderen Überraschungen die Autorin darin aufwartet.
Von mir gibt es absolut begeisterte 5 Sternchen und eine ganz klare Leseempfehlung.



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