Samstag, 14. März 2015

Rezension zu 'Hot Chocolate: Jill & George'

Cover © Charlotte Taylor
Titel: Hot Chocolate: Jill & George
Genre: Erotik
Erscheinungsdatum: 13.03.2015
Preis: 2,99€
Inhalt

Die vier Studentinnen Ava, Jill, Kate und Lisa leben in einer schicken WG in Los Angeles. Um ihr Studium zu finanzieren, arbeiten sie nebenbei in der Bar Hot Chocolate, die Lisas Patenonkel Freddy gehört. Diese Kneipe ist beliebter Treffpunkt vieler Kommilitonen und Ehemaliger der Elite-Uni, die die vier Mädels besuchen. Ihre Studiengänge sind anspruchsvoll und zeitaufwändig. Für Beziehungen haben sie eigentlich alle keine Zeit. Doch Gelegenheit macht Liebe – oder zumindest Liebesnächte...

In der zweiten Episode der Reihe versucht die blonde Schauspielschülerin Jill ihre Karriere auf besondere Art zu befeuern. Das geht gründlich schief und sie landet im Krankenhaus bei Dr. George. Dessen Fachgebiet ist die Notfallmedizin. Eigentlich ...

Autor
Wer ist Charlotte Taylor?
Ich könnte es mir jetzt ganz einfach machen und sagen: "Ich bin jung und brauche das Geld!" Aber das trifft es natürlich nicht. Oder zumindest nicht ganz. Also beantworte ich die Frage lieber so: "Ich bin eine leidenschaftliche Autorin, die ihren Leserinnen kuschelig-prickelnde Unterhaltung bieten möchte."

Charlotte ist nicht mein richtiger Name, aber ein sehr realer Teil von mir. Ein Teil, der es gerne etwas prickelnder und erotischer hat, als mein wahres Schreib-Ich. Oder sagen wir lieber: mein Haupt-Schreib-Ich. Denn Charlotte schreibt natürlich auch - wenn auch in einem anderen Genre.

Und vielleicht verrate ich bald mal, wer das "Haupt-Schreib-Ich" ist!
Bis dahin, trinkt viel heiße Schokolade und genießt "Hot Chocolate"!
Meine Meinung

Nachdem mich 'Hot Chocolate: Ava & Jack' ja bereits mehr als nur begeistert hat, konnte ich es kaum erwarten die zweite Episode 'Jill & George' zu lesen.
Es ist ja in jedem Buch so, dass man Protagonisten hat, die man sehr gut leiden kann und welche, die man vielleicht nicht so sehr mag. Jill ist leider eine Person, die mir in der ersten Episode nicht sehr sympathisch war. Ich fand sie sehr oberflächlich und arrogant. Genau deshalb war ich auch so gespannt auf diese neue Episode, denn ich wollte wissen, ob sich an meiner Meinung etwas ändert.
Wie schon erwähnt, ist Jill eine Person, mit der ich mich nicht wirklich identifizieren kann, weil sie komplett anders ist als ich. Jetzt eine Geschichte aus ihrer Perspektive zu lesen, nimmt ihr zwar ein wenig ihrer Oberflächlichkeit, aber dennoch hat man noch immer das Gefühl, dass sie sehr verwöhnt ist. Allerdings muss ich sagen, dass ihre Art mich fasziniert. Sie ist unabsichtlich humorvoll, was wirklich sehr erfrischend zu lesen war. Immer wenn bei ihr etwas schief ging, dann hatte man als Leser etwas zu lachen. Auch ihre Gespräche bekommen durch ihre direkte Art etwas extrem Lustiges. Die Wortgefechte mit Sam, den man schon aus der ersten Episode kennt, könnte man schon fast als 'epische Schlacht' bezeichnen.
Ich fand es unglaublich toll, dass man auch ein wenig erfährt wie es mit Ava und Jack nun läuft, denn das hat mir nach der ersten Episode einfach keine Ruhe gelassen.
Den guten George kennt man ja noch nicht. Er wird kurz erwähnt, bevor er dann in all seiner Herrlichkeit in Erscheinung tritt. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ihn nicht so wirklich einschätzen kann. Ich bin wirklich mächtig gespannt darauf, wie es mit Jill und ihm weitergeht und ob man ihn dann vielleicht doch ein wenig näher kennenlernt oder ob sich Jill vielleicht doch einem anderen Mann zuwendet.
Das absolute Highlight in dieser Episode ist allerdings wieder Charlotte Taylors Schreibstil. Es gibt nicht viele Autoren, bei denen ich so ins Schwärmen gerate, aber Frau Taylor gehört definitiv dazu. Ihre Art zu Schreiben ist unglaublich wortgewaltig. Ihre Sexszenen sorgen für Hitzewallungen und Atemnot. Es ist jedes Mal ein Erlebnis sich in eine Geschichte von ihr fallen zu lassen und ich hoffe wirklich noch sehr viel mehr von ihr lesen zu dürfen.
Leider habe ich nur ein 5-Sternchen Bewertungssystem, aber hätte ich mehr, die würde ich ohne zu Zögern auch vergeben. Es gibt auch diesmal wieder eine ganz klare Leseempfehlung von mir.


Vielen Dank an Charlotte Taylor für das Rezensionsexemplar.

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