Donnerstag, 30. April 2015

✰ Blogtour zu 'Undeniable - Eva und Deuce' - Tag 4 [Intoleranz] ✰

 
Herzlich Willkommen am 4. Tag unserer Blogtour zu 'Undeniable - Eva und Deuce' von Madeline Sheehan.
 
Ihr habt nun schon eine Vorstellung des Buches und der Protagonisten bekommen und gestern hat euch Katrin einen Einblick in das Thema Motorradgangs gegeben.
Ich darf heute über ein Thema schreiben, dass in der heutigen Gesellschaft leider noch viel zu oft vorkommt und das mich immer furchtbar ärgert.
Es geht um Intoleranz.
In 'Undeniable' sind sowohl die Protagonisten, als auch ihre Lebensweise und ihre Einstellung nicht wirklich dem entsprechend, was man wohl als Norm bezeichnen würde.
Für sie ist ihr Leben allerdings vollkommen normal und die Meinungen von anderen interessieren sie sowieso nicht.
Trotzdem gibt dieses Buch eine Menge Gesprächsstoff, denn es ist vollkommen unkonventionell und aus diesem Grund ist es ganz interessant das Thema 'Intoleranz' mal näher zu beleuchten.
 

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Intoleranz


Bildquelle: Hier
Intoleranz, was ist das eigentlich?

Der Begriff beschreibt das Nicht-Tolerieren und Nicht-Respektieren von anderen Menschen, die z.B. irgendwelchen Minderheiten angehören, die anders sind, die andere Meinungen vertreten oder eine komplett andere Weltanschauung haben. In unserer Gesellschaft vergleicht man alles miteinander und dabei stellt man fest, dass die breite Masse immer einem bestimmten Muster folgt. Jeder, der sich von dieser Masse abhebt, weicht also von der Norm ab und genau solche Menschen werden leider oftmals Opfer von Menschen, die diese Andersartigkeit nicht akzeptieren wollen/können.

 
Intoleranz kann sich auf viele verschiedene Bereiche beziehen. das sind z.B.:
 
- das Erscheinungsbild
- die Religion
- die Herkunft
- persönliche Meinung
- Lebenseinstellung
- sexuelle Ausrichtung
 
Das sind eine ganze Menge Dinge, mit denen manche Menschen nicht klarkommen und die sie nicht tolerieren. Es sind aber bei weitem nicht alle. Die hier aufgezählten sind nur die, von denen man am meisten hört.
 
 

Bildquelle: Hier
Doch warum ist das so? Warum gibt es noch immer Menschen, die so denken, obwohl man es doch mittlerweile besser wissen müsste?
 
Das sind ganz unterschiedliche Ursachen. Meistens sind die Ursachen ethnischer, religiöser, soziologischer, historischer oder anthropologischer Natur.
Intolerante Menschen sehen sich immer im Recht. Sie können sich einfach nicht vorstellen, dass es auch andere Lebensweisen in Ordnung sind. Vielleicht wurde es ihnen von klein auf vorgelebt, vielleicht haben sie auch ausschließlich Menschen um sich, die ebenso denken und werden deshalb in ihrem Glauben an die Richtigkeit auch noch bestärkt.
 
 
Bildquelle: Hier
Es fängt ja mittlerweile schon im Kindergarten an, das bestimmte Kinder andere ausgrenzen. Oftmals stehen sogar die Eltern hinter ihrem Kind und verbieten ihm mit einem bestimmten anderen Kind zu spielen: 'Schatz, mit so einem spielst du nicht!' (Das habe ich sogar selbst gesehen/erlebt.) In der Schule wird es dann sogar noch schlimmer. Du bist mollig, hast keine Markenkleidung, hast einen Sprachfehler, eine Behinderung, liest und lernst gerne oder hast kein Handy, dann ist dir der Spott einiger 'beliebter' Mitschüler schon sicher.
Während sich die Intoleranz von Kindern eher auf Äußerlichkeiten bezieht, hat die der Erwachsenen meist fremdenfeindliche, sexuelle oder religiöse Gründe.
 
 
Bildquelle: Hier
Die Folgen von Intoleranz darf man auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Intoleranz führt zur Diskriminierung und somit zum Ausgrenzen von Minderheiten. Meist ist es eine große Gruppe Menschen, die einen Einzelnen so weit in seinem Sein, seiner Würde herabsetzt, dass es schwere psychische Folgen für den Betroffenen haben kann. Viele Betroffene halten dem Druck nicht stand und zerbrechen daran.
 
Intoleranz kann aber auch immense gesellschaftliche und politische Zerwürfnisse hervorrufen, die so weit gehen können, dass eine Gesellschaft daran zerbricht. Als Paradebeispiel kann hier das Dritte Reich dienen, in denen Minderheiten verfolgt und ermordet wurden.
 
Aus diesem Grund sind im Deutschen Grundgesetz und auch in den Menschenrechten Rechtsansprüche formuliert, die Einzelpersonen oder Minderheiten vor Intoleranz beschützen sollen. Eine Gesellschaft muss sich immer am Umgang mit ihren Minderheiten messen lassen.
 
Doch diese Gesetze halten Menschen nicht davon ab anderen zu schaden. Was also kann man tun, wenn man selbst Opfer von Intoleranz ist und diskriminiert wird?

Man sollte sich vor allem klar machen, dass man nicht weniger Wert ist als alle anderen. Man ist vielleicht anders, aber das ist vollkommen okay so!
Man sollte sich Hilfe suchen wenn man merkt, dass der Druck zu stark wird und man nicht mehr alleine klarkommt. Das ist das Wichtigste! Auf keinen Fall sollte man so eine Situation runterspielen und versuchen alleine damit fertig zu werden. Es ist nichts Schlimmes daran sich Hilfe zu holen.

Der Bund hat sogar eine Antidiskriminierungsstelle, an die man sich wenden kann, wenn man in irgendeiner Form diskriminiert wird.
Auf der Homepage dieser Stelle findet man jede Menge Informationen und auch die Nummer für ein Beratungstelefon.
Es ist gut, dass es Stellen gibt an die man sich wenden kann und die ein offenes Ohr für einen haben.

Es ist aber traurig, dass man solche Stellen überhaupt benötigt. Ein Mindestmaß an Toleranz und Akzeptanz kann man doch von einem Menschen erwarten. Jeder sollte über sein Leben selbst bestimmen können, sei es die Religion, den Körperschmuck oder die sexuelle Ausrichtung, einfach alles, was keinem anderen Menschen Schaden zufügt, sollte Außenstehenden egal sein!

(Quelle: Teilausschnitte von hier.)
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Es gibt bestimmt noch viel mehr Dinge, die im Zusammenhang mit Intoleranz erwähnenswert wären, aber das Wichtigste steht  im Text :)

Bitte Akzeptiert die Meinungen und Lebensweisen Anderer!

So, das war mein Beitrag und ich hoffe ihr fandet ihn interessant.
Nun kommt noch das hier:
 
 
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Gewinnspiel
 
 
Ihr habt natürlich auch die Möglichkeit etwas zu gewinnen:
 


 
 Preise:
 
Ihr könnt 1 von 5 Print-Exemplaren von 'Undeniable - Eva und Deuce' gewinnen
 
 
Was müsst ihr dafür tun?
 
Beantwortet mir doch bitte folgende Frage direkt in einem Kommentar unter dem Blogpost:
 
Wie ist eure Meinung zum Thema Intoleranz? 
 
Wenn ihr das getan habt, dann landet ein Los mit eurem Namen im Lostopf.
Vergesst aber bitte nicht eure E-Mail Adresse mit anzugeben, damit wir euch im Falle eines Gewinnes auch persönlich benachrichtigen können.

Das Gewinnspiel endet am 02.05.2015 um 23.59 Uhr und die Bekanntgabe der Gewinner ist dann am 03.05.2015 auf allen teilnehmenden Blogs.


Teilnahmebedingungen

Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten
Teilnahme und Versand nur innerhalb Deutschland möglich!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Haftung bei Verlust durch den Postweg.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch damit einverstanden, dass euer Name öffentlich im Gewinnerpost genannt und eure Adresse an die Autorin weitergegeben wird, damit sie euch euren Gewinn zuschicken kann.
 
Viel Glück!!
 
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Blogtour - Fahrplan
 
 
27.04.2015  Nadine [Buchvorstellung] ~*~ [Rezension]
 
28.04.2015  Nazurka [Protagonistenvorstellung] ~*~ [Rezension]
 
29.04.2015  Katrin [Motorradgangs] ~*~ [Rezension]
 
30.04.2015  Hier [Intoleranz] ~*~ [Rezension]
 
01.05.2015  Julia [Emotionale Bindung] ~*~ [Rezension]
 
02.05.2015  Autoreninterview auf allen teilnehmenden Blogs
 
03.05.2015  Gewinnerbekanntgabe auf allen teilnehmenden Blogs
 
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Morgen seid ihr bei Julia zu Gast, sie erzählt euch etwas über emotionale Bindungen. Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß bei unserer Blogtour.
 
 
Alles Liebe,
euer ✰Sternchen✰

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    Intoleranz ist ein Thema , dass wahrscheinlich so alt wie die Menschheit oder die Zeit ist.

    Und letztendlich nur schwer aus den Köpfen und Herzen der Menschen heraus zu bringen.

    Zumal man auch schnell selber auch in diese Schiene kommen kann, wenn jemand nicht so tickt wie man selber......

    Deshalb befürworte ich gerne diesen Satz von der Nicole, die uns Lesern heute diesen Beitrag geschrieben hat..

    Bitte Akzeptiert die Meinungen und Lebensweisen Anderer!

    Ich glaube, dass sagt alles!!!

    LG..Karin...

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  2. Huhu Nicole,

    ein sehr toller Beitrag! :) :)

    Intoleranz ist so ein Theman, welches man vermutlich in Endlosschleife ausdiskutieren kann.
    Ich kann nur sagen, dass in meiner Erziehung so etwas offen kommuniziert wurde und ich sehr locker erzogen worden bin. Das bedeutet also, dass ich homosexuelle, behinderte oder Menschen mit Migrationhintergrund immer als normal für mich sehe.
    Eigentlich verstehe ich Menschen nicht, die so sowas nicht akzeptieren können, aber in dem Fall ist mein "Missverständnis" solchen Menschen gegenüber ja dann eigentlch auch eine Form von Intoleranz, oder? Ihr seht also, eine Diskussion in Endlosschleife ;)
    Deswegen kann ich mich der Karin oben nur anschließen. Leben und leben lassen, auch wenn es manchmal echt schwer fällt, da etwas nichts zu zusagen :)

    LG, Denise

    info@myindiebooks.de

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  3. Hallo,

    ich finde es schlimm wie viel Intoleranz es doch auf dieser Welt gibt. Und kann dies auch immer nicht ganz nach vollziehen. Solange andere Menschen nicht zu Schaden kommen soll jeder sein Leben so leben wie er es möchte. Ganz ohne Vorurteile.

    LG
    SaBine
    (kupfer-sabine@t-online.de)

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  4. Hallo,
    ich denke, es ist sehr wichtig, über Intoleranz zu sprechen. Ich denke aber, dass zum Beispiel Kinder eigentlich am wenigsten intolerant sind. Wenn, dann schon eher, durch ihre Eltern, wie ja auch oben beschrieben wird. Aber da Kinder sehr neugierig sind, gehen sie meistens eher offen an so etwas ran. Ich weiß von einer Bekannten, die in einer Grundschule arbeitet, die sowohl für Behinderte, als auch für "Normale" ist, dass die Kinder da sehr gut miteinander auskommen und es eher wenige Probleme gibt. Aber da sind die Eltern wahrscheinlich auch schon toleranter, wenn sie ihre Kinder bewusst auf so eine Schule schicken. In den höheren Schulen wird das dann schon schwieriger, vor allem in den 5-8 Klassen ist es ziemlich schlimm, wenn man anders ist. Später, war zumindest bei mir an der Schule so, gewöhnt man sich an die Andersartigkeit und hat kein Spaß mehr daran, diejenige Person zu ärgern und ignoriert sie meistens.
    Viele behaupten von sich, tolerant zu sein, ich auch, aber ich denke, dass ist schwer einzuschätzen, weil man vielleicht noch wirklich richtig in eine Situation gekommen ist, in der Toleranz wichtig ist oder gar nicht merkt, wenn man vielleicht in kleinen Dingen intolerant ist.

    Liebe Grüße,
    Jana
    janas-traumwelten@t-online.de

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  5. Ich finde es nicht schön, dass es immer noch so viel Intoleranz auf der Welt gibt. Ich denke, jeder sollte den anderen so akzeptieren, wie er ist und jeder sollte so leben, wie er möchte.

    daniela.schiebeck@t-online.de

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. Hey :)

    Ich finde Du hast dieses Thema wunderbar auf den Punkt gebracht. Es ist manchmal gar nicht so einfach die richtigen Worte zu finden!
    Intoleranz habe ich selbst schon mehrfach am eigenen Körper erlebt und sage deshalb "Behandle jeden so, wie Du selbst auch behandelt werden möchtest" - nur leider hält das andere nicht davon ab, weiter auf Dir rumzutrampeln. In der heutigen Zeit gibt es so viele "Möchtegern-Anlaufstellen", aber wirkliche Hilfe erhält man kaum, auch wenn gesagt wird, dass man alles mögliche versucht.

    Für mich ist Intoleranz ein No Go. Jeder Mensch hat sein ganz persönliches Lebensrecht und das Recht das zu tun, was er möchte!

    Liebe Grüße,
    Tascha
    lesedelfin@gmx.de

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  7. Hallo =)

    ich finde es immer wieder erschreckend wie viel Intoleranz es doch gibt. Jeder kann doch so leben wie er gerne möchte und es für richtig hält...
    Ich finde deinen Beitrag sehr schön und informativ!

    Lg
    Micha
    michas.buecherblog@googlemail.com

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  8. Hallo,
    ich denke auch, dass Intoleranz etwas ist, das es leider wahrscheinlich immer auf der Welt geben wird. Manchmal ist Neid, Angst oder auch Unwissenheit die Ursache, manchmal ist es aber auch einfach nur die Andersartigkeit, die Unmut bei anderen weckt.
    Ich bemühe mich stets, anderen Menschen gegenüber tolerant zu sein und versuche das auch meinen Kindern zu vermitteln, gerade weil ich auch die andere Seite dieses Verhaltens kenne. Als Opfer von Intoleranz fühlt man sich manchmal so furchtbar klein ....
    Ich hoffe, dass es mir auch gelingt, denn gerade wie Jana schon sagte, merkt man manchmal vielleicht gar nicht, wenn man in kleinen Dingen intolerant ist.

    LG Petra

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  9. Intoleranz ist wirklich eine der schlimmen Eigenschaften der Menschheit. Ich persönlich finde, dass jeder so leben sollte wie er gern möchte, solange er keinem anderen damit schadet. Also leben und leben lassen.
    LG
    Sunny
    grugster78@yahoo.de

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  10. Vorurteile denke ich hat jeder.
    Solange man deshalb nicht auf Abstand geht und vielleicht sogar ins Gespräch kommt, kann man sich dort einfinden und eine Meinung bilden. Wer weiss, vielleicht wirdan ja bekehrt ;-)
    Und erst dann, ist eine abschließende Meinung möglich.

    Sorry, das ich ein tag später bin. War gestern echt stressig. Aber die Blogtour ist echt toll. Dabke dafür,
    LG
    Nicole
    http://littlemythicasbuchwelten.blogspot.de

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