Montag, 8. Juni 2015

Rezension zu 'Liebe ohne Morgen - Tyne 1'

Cover und Leseprobe © Bookshouse
Titel: Liebe ohne Morgen – Tyne 1
Autor: Gabriele Ketterl
Genre: Paranormal Romance
Verlag: Bookshouse
Erscheinungsdatum: Mai 2015
Preis: 14,99€ (Print)
               3,99€ (E-Book)
ISBN: 9789963528578
 
 
Inhalt
 
Was als harmlose Studienfahrt zu den historischen Stätten Schottlands beginnt, endet für die Studentin Susan in einer unerwarteten Zeitreise. Während der Besichtigung der Ruine von Crichton Castle stürzt sie in eine Bodenspalte und findet sich unversehens im Jahre 1766 wieder.
Der charismatische Mann, dem sie in die Arme fällt, stellt sich ihr als Daniel MacFarlane vor. Er ist einer der drei legendären Highlander, dessen unglaubliche Geschichte man ihr noch vor wenigen Stunden als fantastische Legende erzählte. Mit Daniels Hilfe, viel Mut und einer gesunden Portion Galgenhumor macht sich Susan daran, sich mit ihrer neuen Situation anzufreunden, doch die MacFarlanes hüten ein dunkles Geheimnis. Sie sind samt und sonders Vampire – Seelen der Nacht. Ausgerechnet jetzt droht ihre Vergangenheit, sie einzuholen, und das bringt nicht nur die Brüder, sondern auch Susan in tödliche Gefahr.


Autor
 
Geboren?
Ja! Im letzten Jahrhundert, in einem (zu jener Zeit) beschaulichen Vorort Münchens, wo sie auch heute wieder mit ihrer Familie lebt.
Studium der Amerikanistik und Theaterwissenschaften an der Ludwig Maximilians Universität, München. Es folgen längere und kürzere Auslandsaufenhalte wie z. B. London, Torquay, Edinburgh, Paris, Los Angeles.
Lebte (klimabedingt) über zwei Jahre auf den Kanarischen Inseln, wo erste Kurzgeschichten entstanden. Nach der Rückkehr nach München arbeitete sie über 20 Jahre im Bereich Marketing und PR. Nebenbei wurde geschrieben, was die Tinte hergab. Inspiriert von den herrlichen Ländern und Städten weltweit, entstanden die Ideen zu zahlreichen Büchern. Schrieb Kolumnen für Zeitungen und Onlinemagazine. Größte Herausforderung: Zwei Jungs großzuziehen, die genauso kreativ, aktiv und ideenreich wie ihre Mutter sind (die späte Rache der Gene ...).
 
 
Meine Meinung
 
Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung ob ich es schaffe eine Rezension zu schreiben, die diesem Buch überhaupt gerecht wird. Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte, aber ich muss diese Rezension jetzt schreiben, sonst bekomme ich es überhaupt nicht mehr hin.
Also fangen wir von vorne an. Durch das sehr ansprechende Cover bin ich natürlich schon während der Programmvorschau von Bookshouse auf das Buch aufmerksam geworden, der Klappentext klang auch gut, also kam es in meine Leseplanung. Zu Beginn, also kurz bevor ich anfing zu lesen, regte sich ein wenig die Angst in mir, dass ich hier einen staubtrockenen Zeitreiseroman vor mir haben könnte. Ich glaube ich lag noch nie so daneben wie mit dieser Einschätzung.
Von Anfang bis Ende, und ich meine es genau so wie ich es schreibe, war das Buch eine Überraschung und ein wahres Highlight.
Das fängt schon beim Schreibstil der Autorin an. Sie schreibt fesselnd, flüssig, bildgewaltig, humorvoll und leidenschaftlich. Für mich war es so mühelos in die Geschichte einzutauchen, mitzufühlen und das Buch in all seinen Facetten zu genießen. Ich habe nicht mal einen Tag gebraucht um fertig zu werden, es fiel mir jedes Mal schwer es überhaupt für ein paar Minuten aus der Hand zu legen.
Staubtrocken ist in diesem Buch absolut nichts. Ganz im Gegenteil. Die Handlung ist rasant und actionreich. Durch das komplette Buch zieht sich ein so herrlicher Humor, dass ich ständig lachen musste und wenn es mal nicht lustig war, dann gelang es der Autorin auch ganz toll ihre Szenen dramatisch und emotional zu gestalten.
Der Kontrast zwischen den Charakteren im Jahr 2013 und denen in 1766 ist gravierend. Jedem Leser dürfte das klar sein, denn allein die Sprechweise und der Kleidungsstil sind grundverschieden. Es war gerade dieser Kontrast, den ich stellenweise unglaublich amüsant fand.
Die Charaktere sind fantastisch (mir fällt kein anderes Wort dafür ein, das so gut passt).
Da ist Su, die in ihrem Jahr ein ziemlicher Schussel ist. Sie wirkt durch diese Eigenschaft sehr sympathisch. Im Laufe der Handlung lässt das Schusselige nach, dafür treten enorme Charakterstärken bei ihr auf. Sie ist keinesfalls perfekt, auch wenn man das stellenweise denken könnte und sie ist auch keine von diesen stupiden Naivchen, das wäre schrecklich gewesen. Ich fand sie ist eine wunderbare Hauptprotagonistin.
Dann ist da natürlich Daniel. Mal ehrlich, ER ist perfekt. Das meine ich wörtlich. Er ist charmant, gutaussehend und einfach … na ja, perfekt eben. Seine liebenswerte Art könnte von vielen als zu extrem angesehen werden. Da bin ich ehrlich, das ist so. Aber es passte einfach in die Geschichte und mich störte es kein bisschen.
Auch seine Brüder sind ihm sehr ähnlich. Andrew ist ein charmanter Kindskopf, den man einfach gern haben muss und bei Stewart dauert es zwar etwas, aber auch er ist ein toller Protagonist.
Ich würde so gerne auf alle Charaktere eingehen, denn sie alle sind es wert genannt zu werden, doch das wäre einfach viel zu viel.
Das Buch hat absolut alles, was ich an einem guten Buch liebe und das sage ich, obwohl mich das Ende sehr aus der Bahn geworfen hat. Es war nicht mal überraschend, aber einfach … nein, ich kann es euch nicht sagen ohne zu viel zu verraten.
Auf den zweiten Band freue ich mich, ich kann es genau genommen kaum erwarten weiter zu lesen.
Für mich ist dieses Buch ein Jahreshighlight und ein ganz klarer Fall für 5 vollkommen begeisterte und überzeugte Sternchen und weil dieses Buch mich so richtig mit Extra-Wow-Effekt überzeugt hat, werde ich jetzt das tun, was ich schon öfter vor hatte. Ich führe für die absoluten Überflieger eine extra Bewertung ein, denn dieses Buch hat es allemal verdient.

Kommentare:

  1. Hallo Nicole,

    wow, du kommst ja aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus! Ich setze das Buch gleich mal auf meine Wunschliste!!!

    LG Desiree

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    1. Das Buch ist auch einfach unglaublich schön <3
      Ein 'bisschen' schwärmen muss da einfach sein ;)

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