Dienstag, 21. Juli 2015

Rezension zu 'Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel - Overtime'

Cover © Emma Wagner
Titel: Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel - Overtime
Autor: Emma Wagner
Genre: Humor, Romantik
Erscheinungsdatum: Mai 2015
Preis: 9,99€ (Print)
             3,99€ (E-Book)
ISBN: 978-1512287332
 
 
Inhalt
 
Marie liebt klassische Musik, Ballett und Milan.
Milan liebt AC/DC, Basketball und Marie. Oder doch Viktoria?
Aber wen liebt Viktoria?
Und wer wird den begehrten Vertrag mit der NBA erhalten: Milan oder sein bester Freund Tyler?
Bei einem Zwischenfall auf dem Spielfeld werden die Karten neu gemischt. Milan muss sich seiner Vergangenheit stellen. Und der Mann in der neongrünen Skijacke macht alles nur noch komplizierter.
Es ist leichter, einen Buzzer Beater von der Mittellinie aus zu versenken, als Vertrauen in die große Liebe zu haben.
 
 
Autor
 
Geboren bin ich 1982 in Niedersachsen. Nach dem Abitur verschlug es mich dann jedoch zum Studium nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in meinem Falle mehr als gerecht, denn "ich habʼ mein Herz in Heidelberg verloren".

Dort lebe ich immer noch - inzwischen glücklich verheiratet - mit meinem großartigen Mann und meinen wundervollen Kindern.

Seit 2013 schreibe ich Romane. An Ideen mangelt es mir dafür nicht, leider jedoch an Zeit. Schließlich habe ich eine fantastische Familie, die für mich das Wichtigste auf der Welt ist. Daher komme ich nur spätabends zum Schreiben, wenn - ausnahmsweise mal - alle Kinder schlafen und ich zumindest so weit aufgeräumt habe, dass ich, ohne über Bauklötze, Matchbox-Autos und Kuscheltiere zu stolpern, an meinen Laptop gelange.

Ach ja, falls ihr euch wundert, warum ich hier so wenig über mich preisgebe: Emma Wagner ist mein Autorenpseudonym ;-)
 
 
Meine Meinung
 
Es hat nun eine Weile gedauert bist ich dazu kam den zweiten Band von 'Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel' zu lesen. Der erste Band 'Jump Ball' hat mir ja schon gefallen, auch wenn er mich nicht zu 100% überzeugen konnte. Doch diesmal ist es Emma Wagner gelungen mich vollends einzunehmen.
Ich gebe zu, durch die Monate, die zwischen den beiden Bänden lagen, kam ich nur langsam wieder in die Handlung, mal ganz davon abgesehen, dass ich erst einmal wieder die ganzen Namen den Gesichtern zuordnen musste. Das hat nicht mal das komplette erste Kapitel gedauert und schon war ich wieder mittendrin.
Diesmal legt die Autorin mit ihrem unvergleichlich lockeren und humorvollen Stil richtig los. Endlich kam auch das, was ich im ersten Band ein wenig vermisst hatte, das bekannte Knistern zwischen den beiden Protagonisten. Ich hatte schon fast wieder vergessen wie gut es Emma Wagner gelingt mich mit ihrer Art zu fesseln und wie sehr sie mit ihren Protagonisten tolle Momente zaubern kann.
Wie auch schon im ersten Band, wird dem Leser sehr deutlich vor Augen geführt wie unterschiedlich Marie und Milan eigentlich sind. Es ist nicht verwunderlich, dass die beiden oft verschiedener Meinung sind und sich einen Schlagabtausch nach dem nächsten liefern. Diese Szenen waren unglaublich erheiternd und sorgten für so manchen Lacher.
Während Marie sich und ihre Gefühlswelt langsam öffnet, wird dem Leser endlich offenbart, warum sie so ist, wie sie ist. Welches schlimme Ereignis sie dazu brachte sich zu verschließen. Es war toll ihre Veränderung mitzuerleben, auch wenn nicht alles immer ganz rund lief.
Bei Milan war es sogar noch eine Spur interessanter. Seine Vergangenheit war nicht nur schlimm, sondern holt ihn auch noch ein. Ich war ehrlich erstaunt zu erkennen wie er unter seinem ganzen Macho-Dasein ist. Im ersten Band bekam man zwar schon eine leise Ahnung davon, aber es jetzt im zweiten Band mitzuerleben war dann doch etwas völlig anderes.
Es dürfte klar sein, dass in diesem Buch nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, auch wenn ich mir das stellenweise wirklich gewünscht hätte. Aber durch die ganze Mischung an Gefühlen, die über Freude zu Trauer, Überraschung und Wut überging, wirkt das Buch nicht vollkommen flach, sondern bekommt auch ein gehörige Portion Tiefe und das machte es für mich richtig gut.
Diesmal fällt mir die Bewertung einfach, denn 'Overtime' verdient einfach die volle Sternchenzahl und eine klare Empfehlung.



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